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Zhang Sanfeng

T’ai-chi ch’üan Begründer: Altmeister Zhang Sanfeng


Zhang Sanfeng lebte im 13.Jhdt n.C. im Chin-Gebirge, wo er eines Tages vor seinem Fenster das aufgeregte Kreischen eines Vogels hörte. Er sah auf einem Zypressenbaum einen Falken und am Boden eine sich windende, nach oben blickende Schlange. Plötzlich stürzte der Falke den Baum hinunter und griff flügelschlagend die Schlange an. Aber die Schlange wich den Angriffen mit kreisförmigen Bewegungen des Kopfes immer wieder überraschend aus. Die Attacke des Falken ging ins Leere. Der Vogel griff noch verschiedene Male erfolglos an. Die Schlange wich listig aus, solange bis sich der erfolglose Vogel erschöpt zurückzog. Zhang erkannte die Wirksamkeit eines kreisenden Ausweichens. Plötzlich verstand er das umfassende Prinzip von sich gegenseitiger bedingender Härte und Weichheit, den Wechsel zwischen Yin und Yang. Aus dem Erkennen der Wirksamkeit des Wechsels von Ruhe und Bewegung entstand die Selbstverteidigungskunst des Weisen. Mit dem Kreis als Ausgangspunkt entwickelte er auf Grundlage der Theorie des I GING aus dem alten Tai Chi Gong die Kunst des Tai Chi Chüan. Von dort gelangte die Kunst zum Wudang Berg, wo nur Auserwählte, Tempelvorsteher und würdige Taoisten in die Kunst eingeweiht wurden, um jeden Missbrauch zu vermeiden

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